Segensreiche Arbeit unterstützen

In diesem Jahr ist vieles anders, aber nicht alles. Natürlich halten die Bürgerstiftung Dreieich und unsere Zeitung gerade in Zeiten von Corona an der Aktion „Wünsch Dir was!“ fest. Damit sie wieder zum Erfolg wird, brauchen wir die Unterstützung von Ihnen, liebe Leser. Ihre Spenden tragen dazu bei, anderen Menschen eine Freude zu machen. Bürgerstiftung und Heimatzeitung sammeln in diesem Jahr wieder für den Förderverein Behindertenhilfe Dreieich.

Das Coronavirus hat auch die Planung der „Wünsch-Dir-was!“-Initiatoren über den Haufen geworfen. Mit den Spenden aus dem Jahr 2019 sollte ein Unterhaltungsprogramm für Senioren aus dem Haus Ulmenhof und dem Kursana-Domizil gestalten. „Leider konnte die Wunschliste 2020 wegen der Corona-Situation nicht umgesetzt werden“, sagt Heidi Soboll, Vorsitzende der Bürgerstiftung, Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Wünsche können hoffentlich nächstes Jahr in Erfüllung gehen. Vorgesehen sind die Besichtigung der neuen Frankfurter Altstadt und/oder ein Besuch im Zoo, wieder eine Schifffahrt auf dem Main und für alle, die nicht mehr mobil sind, Auftritte der Theatergruppe Höchster Silberdisteln in den beiden Heimen.

„Die vergangenen Monate haben gerade ältere Menschen durch die andauernden Einschränkungen der Kontaktmöglichkeiten vereinsamen lassen und vielen die Lust am Leben getrübt. Wir hoffen sehr, dass es im Laufe des Jahres 2021 möglich sein wird, alles nachzuholen, denn es gibt kein wirksameres Lebenselixier als Freude! Und Vorfreude ist vielleicht auch schon ein Lichtstreif am Horizont“, so Soboll.

Zur aktuellen Aktion: Der Förderverein Behindertenhilfe wurde 2014 gegründet. Damals hatte die Stadt auch Sparmaßnahmen in ihrer Behindertenarbeit vorgenommen. Zum Angebot gehören fünf Clubs für Behinderte unterschiedlichen Alters und Urlaubsfahrten. Der Verein um das Vorstandsteam Heidi Schäfer, Elke Blum und Elsbeth Backes versucht, die Kürzungen bei den Freizeiten aufzufangen und finanziert Verlängerungstage. Dabei ist er vor allem auf Spenden angewiesen.

„Die Freizeiten sind sehr wichtig“, sagt Schäfer. Nicht nur für die Verreisenden. Jeder Tag mehr ist auch ein Gewinn für die Angehörigen, die sonst nur selten eine Auszeit haben. In diesem Jahr fiel fast alles flach, soziale Kontakte mussten auf ein Minimum runtergefahren werden. Corona hat die Familien vor zusätzliche Herausforderungen gestellt.

Um die segensreiche Arbeit zu unterstützen, haben Bürgerstiftung und unsere Zeitung die fünfte gemeinsame Aktion unter dem Motto „Wünsch Dir was!“ dem Förderverein gewidmet. Dabei sind die Initiatoren wiederum auf Hilfe angewiesen. Sie, liebe Leser, können mit einer Spende Gutes tun und Freude schenken. Das Konto der Bürgerstiftung bei der Volksbank Dreieich hat die IBAN DE28 5059 2200 000 5059321; bitte den Hinweis „Wünsch Dir was!“ nicht vergessen. Ab einer Summe von 50 Euro stellt die Stiftung eine Spendenquittung aus.

Quellenangabe: Offenbach-Post vom 05.12.2020, Seite 20

Der Bildband „Jahrhundertzeiten – Dreieich im Zeitvergleich“ ist da!

Bildband Jahrhundertzeiten

Auf großes Interesse stieß die Ausstellung „Jahrhundertzeiten – Dreieich im Zeitvergleich“, die im Februar im Dreieich-Museum zu sehen war. Historische Fotografien aus allen fünf Stadtteilen Dreieichs bzw. seiner Vorgängerkommunen wurden aktuellen Aufnahmen mit jeweils gleicher Perspektive gegenübergestellt. Wie berichtet kamen über 2000 historische Bilder im Rahmen des Fotoprojektes „Jahrhundertzeiten“ zusammen. Nur ein kleiner Teil davon konnte in der Ausstellung gezeigt werden. Daher wurde von den Initiatoren des Projekts, der Bürgerstiftung Dreieich und dem Götzenhainer Hobbyfotografen Stephan Heinsius gefragt, ob Interesse an einem Bildband bestünde, in dem sehr viel mehr der Zeitvergleiche gezeigt werden könnten.

In der Tat war die Resonanz unter den Besuchern der Ausstellung so positiv, dass nicht nur eine hohe Nachfrage nach dem Bildband zu erwarten wäre, sondern es konnten auch in den Wochen nach der Ausstellung noch einmal über 800 Fotos dem Jahrhundertzeiten-Archiv hinzugefügt werden, die die vorhandene Sammlung weiter bereichern.

Anhand der Bildvergleiche können die Vielfalt und Veränderungen, die sich im Laufe vergangener Jahrzehnte entwickelten, aufgezeigt werden. Gute und schlechte Zeiten wechselten sich dabei ab und kehrten wieder. Wie die Jahreszeiten im Laufe eines Jahres im Kleinen zeigen die „Jahrhundertzeiten“ in größerem Maßstab Veränderungen auf, die erst beim direkten Vergleich von Bildern sichtbar werden.

Neben den 36 Bildpaaren aus dem im Dezember 2019 erschienenen Dreieich Memo Spiel sind zahlreiche weitere Bildvergleiche zusätzlicher Motive, die sich in die 30 Themenbereiche der Ausstellung einreihen, zu sehen. Grob dem Lauf der Geschichte folgend geht es vom Wildbann Dreieich und der Hayner Burg über Kirchen, Fachwerkhäuser, Landwirtschaft, Bildung, Gewerbe und Infrastruktur, zu Reihenhäusern und Bungalows, und vielem mehr.

Bereits auf den einführenden Seiten gibt es historische Aussichts-Panoramen mit Blick auf vier Dreieicher Stadtteile zu sehen, bevor sich die 30 Themen jeweils durch ein ganzseitiges Großbild präsentieren, gefolgt von zahlreichen Bildpaaren und Einzelbildern.

Mehr als 3000 eingereichte Bilder erlaubten eine Auswahl, die sicherlich nicht alles, aber vieles an Zeiten und Themen aus der Geschichte Dreieichs abdeckt. In ihrer Gesamtheit schafft sie einen Wert, der einem einzelnen Bild nicht anzusehen ist. Erst in diesem Kontext kann manches unscheinbare Bild eine wichtige Bedeutung bekommen.

Stephan Heinsius, über die Grenzen Dreieichs hinaus für seine Aufnahmen von besonderen Lichtschauspielen am Himmel, wie Wolkenformationen, Sonnen- oder Mondfinsternissen bekannt, koordinierte das Fotoprojekt „Jahrhundertzeiten“ für die Bürgerstiftung Dreieich und stellte die Bilder mit begleitenden Texten für das Memospiel, die Ausstellung und nun auch für den Bildband zusammen.

Auf insgesamt 96 Seiten werden vergangene Jahrzehnte wieder wach, und sicher so manche Erinnerungen. Die Verkaufserlöse des Memospiels und des Bildbands gehen zu Gunsten der Stiftungszwecke der Bürgerstiftung Dreieich (Jugend- und Altenhilfe).

Die geplante Buchvorstellung wurde wegen der Corona-Pandemie ins Internet verlegt. Auf dem YouTube Kanal von Stephan Heinsius stellt er seinen Bildband vor und nimmt sein Publikum auf eine kurze aber motivreich animierte Zeitreise mit, zu erreichen unter www.jahrhundertzeiten.de.

Der Bildband kostet 20 Euro und ist an folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

  • Dreieich-Apotheke, Buchschlager Allee 11-13, Buchschlag
  • Buchschlager Markt (Annemüller), Buchschlager Allee 19, Buchschlag
  • Dreieich-Museum, Fahrgasse 52, Dreieichenhain (z.Zt. nur Samstags und Sonntags von 13-16 Uhr „aus dem Fenster Verkauf“)
  • Buch-Kontor, Fahrgasse 24, Dreieichenhain
  • Sehring’s Landlädchen, Rheinstr. 6, Götzenhain
  • Bürgerhäuser Dreieich (Ticketschalter), Fichtestr. 50, Sprendlingen (z.Zt. nur Mo.-Fr. 14-18 Uhr und Sa. 10-13 Uhr)
  • Gabi`s Gourmet- und Teelädchen, Hauptstr. 35, Sprendlingen
  • Buchhandlung „Gut gegen Nordwind“, Hauptstr. 84, Sprendlingen

Neben dem Memospiel aus dem Jahr 2019 sind bei der Bürgerstiftung noch einige Exemplare des Memospiels von 2014 sowie einige wenige Exemplare des Memoposters (50x50cm) mit 63 Motiven aus Dreieich (auch aus dem Jahr 2014) noch erhältlich.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite von Stephan Heinsius, erreichbar unter www.jahrhundertzeiten.de.

 

 

Familiengarten auch für Rollstuhlfahrer erlebbar

Eine Spende der Bürgerstiftung Dreieich macht es möglich: Am vergangenen Samstag (22.7.2017), haben Ullrich Behrendt und Heidi Soboll als Vertreter der Bürgerstiftung Dreieich ein Hochbeet eingeweiht, das die Stiftung für den Familiengarten in den Baier­hansen­wiesen gespendet hat. Es handelt sich dabei um ein besonderes Hoch­beet, denn es ist speziell für Rollstuhl­fahrer geeignet. „Familiengarten auch für Rollstuhlfahrer erlebbar“ weiterlesen

„Bildung kickt“ – Spender willkommen

Die Bürgerstiftung Dreieich unterstützt einen Dreieicher Schüler zur Teilnahme an dem Förderprogramm „Bildung kickt“. Die Teil­nahmekosten für den talentierten und auf­geweckten 12-jährigen Jungen aus Äthiopien belaufen sich für das nächste Schuljahr auf 5.000 Euro. Da die Bürger­stiftung Dreieich diese Kosten nicht alleine aufbringen kann, würden wir uns über weitere Spenden sehr freuen (Stichwort: Bildung kickt). „„Bildung kickt“ – Spender willkommen“ weiterlesen

Starthilfe für das Projekt „Schüler helfen Schülern“

Heute übergab die Vorsitzende der Bürger­stiftung Dreieich, Dr. Heidi Soboll, 20 Dreieich-Memos im Wert von 300 Euro an die Max-Eyth-Schülerin Victoria Masih und den Schulsprecher Ahmed Khatib (Foto). Dort sollen sie im Rahmen eines Schulfestes verkauft und zur Finanzierung von Materialien, die für den Schulalltag notwendig sind, verwendet werden. „Starthilfe für das Projekt „Schüler helfen Schülern““ weiterlesen

Gründung der Bürgerstiftung Dreieich kommt in die entscheidende Phase

Die Initiatoren präsentieren das Projekt am Info-Stand auf dem Stadtfest am 3. Oktober. Die Gründung einer „Stiftung von Bürgern(innen) für Bürger(innen)“ startet nun durch. Sie war ins Stocken geraten, denn das Zusammentragen des Gründungskapitals war schwieriger als angenommen. „Gründung der Bürgerstiftung Dreieich kommt in die entscheidende Phase“ weiterlesen